Heilsames Singen

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat ein Werkbuch rund ums Singen herausgebracht. Es vereint zwei Vorteile: es ist richtig gut und es ist völlig kostenlos. 2012 ist das Jahr der Kirchenmusik und die rheinische Kirche bietet zum Auftakt ihrer Kampagne S!ngen – jede Stimme zählt eben dieses Werkbuch an.

Einen Text in dem Werkbuch fand ich besonders anregend: Elisabeth Schubarth beschreibt die heilsamen Aspekte des Singens (S. 99-103) – eine uralte Erkenntnis, die sich immer wieder bewahrheitet und die auch wissenschaftlich belegt ist. Der Artikel bietet einen guten Überblick über die Vielzahl an heilsamen Effekten des Singens, und ich wollte erst die wichtigsten diakonischen Dimensionen hier zusammenfassen. Aber das ist kaum sinnvoll, weil ich dann im Grunde jeden dritten Satz des Artikels hier wiederholen müsste.

Singen ist eine äußerst wirkmächtige Möglichkeit, ein Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen und – wenn es in Gemeinschaft geschieht – eine wunderbare Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe (zwei Effekte, die ja auch fürs Sporttreiben gelten). Aber Singen geht hierüber weit hinaus…

Mir ist beim Lesen noch einmal deutlich geworden, wie wichtig es ist, das Singen als Kulturgut, als Therapietool und als spirtuelle Ausdrucksform zu pflegen. Dazu beizutragen, dass viele Menschen mit dem Heilsamen des Singens in Berührung kommen, ist eine immens wichtige Aufgabe und gleichzeitig auch ein besonderer Wert von Kirche und Diakonie.

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