Wo zeigt sich diakonisches Profil?

Worin zeigt sich das konfessionelle Profil von Diakonie und Caritas? Eine oft gestellte Frage, die – auch wenn es auf den ersten Blick merkwürdig erscheint – gar nicht so leicht zu beantworten ist. Ein großer Gewinn ist es daher, wenn man zunächst einmal die Suchrichtung bestimmt, um diese Frage zu beanworten. Anders gesagt: Wo sucht man denn nun sinnvoller Weise nach diakonischem Profil?

Michael N. Ebertz, Professor an der Katholischen Hochschule Freiburg, schlägt sieben Dimensionen vor, in denen sich die Eigenart konfessioneller Einrichtung niederschlagen kann. Er bezieht sich dabei auf die Caritas, aber dies gilt natürlich ebenso für die Diakonie:

  • die Dimension der strukturellen Einbettung
  • die Dimension der individuellen Motivation
  • die Dimension der symbolischen Integration
  • die Dimension der interaktiven Gestaltung
  • die Dimension der religiös angeleiteten Methodik
  • die Dimension der kommunitären caritativen Kultur
  • die Dimension der christlichen Weisheit

(Michael N. Ebertz: Caritas oder Wohlfahrt im Sozialstaat? Herausforderungen von Professionalität und Konfessionalität, Manuskript, o.J., S. 8-13).

Auf ähnliche Dimensionen habe ich auch in dem Beitrag unverwechselbar, erkennbar, unterscheidbar hingewiesen.

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